Ich betreibe meine liebevolle Hobbyzucht in der HZD (Hovawart Zuchtgemeinschaft Deutschland e.V.), der dem VDH (Verband für das deutsche Hundewesen) und international dem FCI angeschlossen ist.

Für das Ziel gesunder, wesensfester und schöner, typvoller Hovawarte unterliegen wir in der HZD den strengen Vorgaben und Qualitätsstandards des Verbandes für das deutsche Hundewesen (VDH) und der Fédération Cynologique Internationale (FCI).

Fortbildungen, Zuchtstättenkontrollen, Alters- und Wurfbegrenzungen zum Schutz der Zuchthündinnen, Wurfabnahmen durch Zuchtwarte der HZD, Auflagen zur Deckrüdenauswahl  sind Teil der HZD  Zuchtordnung.

Selbstverständlich gehören auch viele Gesundheitsuntersuchungen unserer Hovawarte dazu:  Röntgen auf HD  mit Auswertung über einen unabhängigen Gutachter, Untersuchung der Schilddrüse und einem Gentest auf DM (Degenerative Myelopathie) den SOD1 Test.

Außerdem müssen sie auf zwei Zuchtschauen eine Erscheinungsbildbegutachtung durch VDH-anerkannte Zuchtrichter mindestens mit der Formwertnote „sehr gut“ (1 x Jugendklasse und 1 x Zwischen- oder Offene Klasse bzw. 2 x Zwischen- und/oder Offene Klasse) vorgestellt worden sein. Weiterhin muss jedes der Zuchttiere eine Verhaltensbeurteilung III und eine Körung mit dem Ergebnis „bestanden“ nachweisen, wobei diese von zwei verschiedenen Körmeistern stammen müssen.

Erst wenn der Hovawart alle oben genannten Kriterien erfüllt hat,  kann die ZUCHTZULASSUNG über die HZD beantragt und erteilt werden.

Bei der Auswahl des passenden Deckrüdens nehme ich selbstverständlich auch weite Wege  in Kauf und bemühe mich, meinem selbst gesteckten Ziel gesunder, wesenstypischer und schöner Hovawarte  nahe zu kommen.

Bei der Aufzucht der Welpen scheue ich keine Mühen. Eine bestmögliche und umfangreiche  Prägung ist das Allerwichtigste. 

Die Welpen werden im Haus geboren und werden die ersten 3-4 Wochen gemeinsam mit ihrer Mutter und Frieda  und dem Kater Mietzi bei uns im Wohnzimmer wohnen. Wenn sie langsam unternehmungslustiger werden, ziehen sie in die Küche mit direktem Zugang in den Garten um. Dort steht ihnen ein vielseitiger Hunde-Abenteuerspielplatz zur Verfügung. Während dieser Zeit versuchen wir die Kleinen an viele verschiedene Situationen aus dem Alltag zu gewöhnen. Viel Besuch von großen und kleinen Menschen, sowie erste Ausflüge gemeinsam mit ihrer Mutter im Auto, bescheren den Welpen immer wieder neue Eindrücke und prägen für das Leben in den späteren Familien.

Innerhalb der ersten 5 Tage nach der Geburt steht der erste Besuch der Zuchtwartin an. Es erfolgt eine Kontrolle des Züchters, der Zuchtstätte, der Mutterhündin und der Welpen durch eine HZD Zuchtwartin.

Im Alter von ca. sieben Wochen erfolgt  eine tierärztliche Untersuchung aller Welpen. Dabei werden die Kleinen das erste Mal geimpft, sie erhalten ihren persönlichen Mikrochip (damit sind sie immer wieder identifizierbar) und es wird allen Welpen Blut abgenommen. Dieses wird in der DNA Blutdatenbank für Hovawarte in der Uni Kassel eingelagert.

Nach der tierärztlichen Betreuung kommt die Zuchtwartin ein zweites Mal. 

Dabei wird ein umfassendes Wurfabnahmeprotokoll für jeden einzelnen Welpen erstellt,

das jeder Welpenbesitzer zusammen mit dem internationalen Impfpass bei Abholung seines

kleinen Hovawarts  ausgehändigt bekommt. 

Erst wenn dieses Wurfabnahmeprotokoll ohne Beanstandungen ist, werden die Ahnentafeln

der Welpen an den Züchter ausgehändigt. Der Züchter gibt die Ahnentafeln an die neuen Besitzer weiter. So ist sichergestellt, dass die Welpenkäufer bei Abholung ihres vierbeinigen Familienmitglieds umfassend informiert sind.

Jeder stolze neue Hovawartbesitzer bekommt von mir eine kleine Welpenfibel mit vielen Tipps zur Aufzucht, weiteren Prägung und Fütterung seines kleinen Schatzes.

Die Welpen werden im Alter von mindestens acht Wochen abgegeben. Zu diesem Zeitpunkt sind Welpen nicht stubenrein, brauchen viel Liebe und Unterstützung, können und dürfen nicht stundenlang allein gelassen werden.

„Ein Jahr Arbeit und viele Jahre Freude“ – das ist mein Leitspruch. Eine GUTE Hundeschule mit Welpenspielangeboten und daran anschließend weitere Erziehungskurse sollten auf jeden Fall besucht werden.

Nur wer viel Zeit, Liebe und Konsequenz in einen Hund investiert, bekommen einen tollen, gut erzogenen Begleiter, auf den man sich verlassen und der einen überall hin begleiten kann.

 

Denken Sie bitte daran, dass der Hovawart ein anerkannter Gebrauchshund zu vielseitiger Verwendung ist. Ein erwachsener Hund braucht tägliche ausgedehnte Spaziergänge, soziale Kontakte mit anderen Vierbeinern und sehr gerne einen „Job“ als Begleit-, Wach-, Schutz-, Rettungs- Therapie- und Fährtenhund, wozu er hervorragend geeignet ist. Das natürlich wenn Hund und Besitzer Spaß daran haben.

 

Sollten Sie sich für einen Vierbeiner aus unserer GRANDER TANNEN Zucht interessieren, kontaktieren Sie mich gerne telefonisch.

 

Weitere im FCI / VDH gezüchtete Hovawarte finden sie in der HZD (Hovawart Zucht Gemeinschaft Deutschland) im RZV (Rassezuchtverein f. Hovawarte) und im HC (Hovawart Club)
Bitte kaufen sie keine „Wühltischwelpen“ z.B. bei eBay Kleinanzeigen. Sie sind auf der Suche nach einem vierbeinigen Familienmitglied und dabei ist größtmögliche Sorgfalt geboten.  Alle drei Hovawart Vereine sind dem VDH (Verband für das deutsche Hundewesen) angeschlossen und unterliegen sehr strengen Zuchtvorgaben.

Gesa Webel, Schaulstrat 2, 23898 Wentorf A.S. gesa.wenzel@web.de Mobil: 016096263748

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